Öffnungszeiten 

Montag:         14 - 18 Uhr

Dienstag:         9 - 18 Uhr

Mittwoch:        9 - 18 Uhr

Donnerstag:    9 - 18 Uhr 

Freitag:             9 - 18 Uhr

Samstag:         9 - 16 Uhr










Sommeröffnungszeiten


18. 7. - 14. 8.      9 - 13 Uhr

1. und 15. 8. geschlossen













Fair Trade ist auch in der Pandemie gefragt

Die Mitglieder des Claro Weltladens Cham freuen sich über einen guten Umsatz – und feiern Jubiläen.


Nachdem im vergangenen Jahr die GV nur in schriftlicher Form stattfinden konnte, freute sich das Team des Claro Weltladens Cham mit seinen Gästen wieder über ein persönliches, gemütliches Zusammensein im Saal der reformierten Kirche in Cham. Präsident Hans Bollier bedankte sich bei allen Kunden, die dem Fair Trade Weltladen in Cham auch während der Pandemie die Treue gehalten haben. Gerade die Produzenten in ärmeren Ländern waren oft stark betroffen und sind dankbar für den Kauf ihrer fair produzierten Lebensmittel und Handwerksartikel. Umso erfreulicher ist es, dass Claro Fair Trade Schweiz im vergangenen Jahr einen sehr guten Umsatz melden konnte.


23 Aktivmitglieder – viele sind schon lange dabei

In seinem Jahresbericht erwähnte Hans Bollier, dass der Verein Interessengemeinschaft Claro Weltladen Cham derzeit 23 Aktivmitglieder hat. Viele von ihnen sind schon lange dabei. So konnten in diesem Jahr Liselotte Briner ihre 30-jährige Teammitgliedschaft feiern. Rolf Bänziger ist seit 10 Jahren dabei. Thildy Schmid, die sich seit Gründung vor 36 Jahren für fairen Handel eingesetzt hat, hat sich nun in den Ruhestand verabschiedet. Hans Raimann, ein langjähriges Mitglied, ist 2021 verstorben.
Nach dem offiziellen Teil und einem feinen Imbiss berichteten Wolf-Rüdiger und Heidrun Daetz mit anschaulichen Fotos von ihrem Besuch bei der Schokoladenfabrik Fairafric in Ghana, von der auch Claro leckere Schokoladen bezieht.
Die Fairafric-Bioschokoladen werden von der Bohne bis zur Tafel in Ghana produziert. Denn mehr Wertschöpfung im Ursprung ist ein starker Hebel für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und ihrer Bewohner. Je höher der Anteil der Wertschöpfung im Herkunftsland, umso mehr qualifizierte Arbeitsplätze entstehen und umso mehr Menschen dürfen ein Leben in Würde führen. Die Kakaobohnen werden vor Ort in der eigenen solarbetriebenen Fabrik verarbeitet und zur fertigen Schokolade für den Export verpackt. So konnten schon 75 Arbeitsplätze in Ghana geschaffen werden.

Dieser Text von Heidrun Daetz über unsere GV wurde im Online-Portal der Zugerzeitung veröffentlicht.